Metallgussprototypen: Weihbrecht Lasertechnik

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Technische Daten

Abmessungen:
Maximale Teileabmessung
800 x 800 x 700 mm (XYZ)

Maximales Gießvolumen:
6000 cm³

Mindestwandstärke:
1 mm

Typische Losgrößen:
1 - 200 Teile

Maßhaltigkeit:
Richtwerte nach VDG-Merkblatt P690 Toleranzklasse A1

Werkstoffe:
NE-Metalllegierungen wie z.B.:
Aluminium
Magnesium
Zink
Bronze
Messing

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Anwendung:

Das Vakuum-Differenzdruck-Verfahren ermöglicht bereits in der frühen Phase der Entwicklung Metallprototypen mit komplexen Geometrien in den gängigen NE-Metall-Legierungen zu gießen. Es eignet sich hervorragend für Einzel- und Kleinserienfertigung von Gussteilen welche in Serie über das Druckguss- oder Feingussverfahren hergestellt werden.

Merkmale:

  • Kostengünstige und kurzfriste Gussteilerstellung
  • Innerhalb weniger Tagen bekommt man ein reales Metallgussteil der virtuellen CAD-Daten.
  • Das Gefüge ist nahezu porenfrei und hat eine druckgussähnliche Struktur
  • Differenzdruck während
  • Gießprozesses sorgt für eine optimale Befüllung der Gießform, so können Gussteile mit weniger als 1 mm Wandstärke hergestellt werden.
  • Gegenüber Metall-Lasersinterteilen können die originalen Serienlegierungen verwendet werden
  • Eine anschließende Bearbeitung (NC-Bearbeitung, Wärmebehandlung, Oberflächenveredelung usw.) ist identisch zu Serienteilen möglich.

Prinzip:

Der Verfahrensablauf ist ähnlich dem Feingussverfahren. Zunächst wird, ausgehend von einem Urmodell (z.B. Stereolithographie), eine Silikonform hergestellt, in welcher Wachsteile als verlorene Modelle gegossen werden. Lasersintermodelle aus Polystyrol können ebenfalls als verlorene Modelle für den späteren Gießprozess verwendet werden. Die Modelle werden nach Anbringung der Angusstechnik in flüssiger Keramikmasse eingebettet. Beim anschließenden Brennprozess der Keramik schmilzt das Wachs aus und es entsteht ein Hohlraum, in welchen unter Differenzdruck das Metall eingegossen wird.