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Oberflächenbeschichtung

 

Die Oberflächenbeschichtung und -strukturierung ist eine positive Erweiterung für den Design- und Präsentationsbereich von Prototypen.

Durch die frühzeitige Darstellung der gewünschten Oberflächenoptik und Oberflächenstruktur können Designentscheidungen verkürzt und erleichtert werden.

Bereits vor der teuren Werkzeugherstellung können Fehlentscheidungen und aufwändige Anlaufserien vermindert werden.

Die Prototypenteile/Modelle werden bei uns im Hause über verschiedene Rapid-Prototyping-Verfahren hergestellt wie z.B.:
Stereolithographie
Selektives Lasersintern
Vakuumgießen
CNC-Fräsen

Die Oberflächen können gemäß Ihren Wünschen wie folgt bearbeitet werden:

Das WASSER-TRANSFER-DRUCK-VERFAHREN
ist ein Verfahren bei dem gewöhnliche Oberflächen mit exklusiven Dekoren wie beispielsweise Wurzelholz, Carbon, Granit u.v.m. veredelt werden. Für dieses Verfahren eignen sich fast alle Prototypenteile. Es kann auf nahezu beliebig geformten Teilen und einer Vielzahl an Materialien eingesetzt werden, wobei sich das Verfahren besonders für das Beschichten von komplexen dreidimensionalen Teilen eignet.

Falls erforderlich, werden zunächst die zu beschichtenden Teile in einem entsprechenden Farbton grundiert (z.B. schwarz für Teile in Carbontechnik). Anschließend wird ein Film mit dem gewünschten Dekor auf einem Tauchbecken ausgelegt. Dabei löst sich die Trägerfolie auf, gibt das vorher aufgedruckte Dekor ab und bildet eine flüssige Farbschicht. Die zu beschichtenden Teile werden nun durch diese Schicht eingetaucht. Dabei legt sich das Dekor überall gleichmäßig an die Teile an und erzeugt so das gewünschte Muster. Zum Schutz der Oberfläche werden die Teile klarlackiert und poliert. Das Verfahren hat den Vorteil, dass auch diejenigen Stellen, die mit herkömmlichen Beschichtungsmethoden "unerreichbar" waren, erreicht werden. Der flüssige Dekorfilm umschließt das Objekt rundum. So wird eine gleichmäßige und nathlose Beschichtung erreicht.



 

Die OBERFLÄCHENSTRUKTUR wird direkt in die Oberfläche des Prototypen eingearbeitet. Die Oberfläche ist somit naht- und verzugsfrei. Auch bei aufwändiger Gestaltung des Bauteils kann die Textur aufgebracht  und anschließend lackiert werden. Dies ist das ideale Verfahren für Präsentationen für Konzeptmodelle, Designstudien und Showcars. Dieses Verfahren ist auch geeignet für Urmodelle, die später im Vakuumgussverfahren zum Einsatz kommen.

Der Strukturfilm besteht aus einem sehr dünnen Film mit einer Stärke zwischen 75µ und 125µ. Die Teile können mit gewünschten Lacktypen wie z.B. Softlack, Coating und kratzfesten Lacken überlackiert werden. Max. Größe 1580x770 mm


Das Verfahren der VAKUUM-METALLISIERUNG erlaubt spezielle dekorative Metall-Effekte auf Kunststoff-, Glas- oder Metallteilen und geht in der Viefalt der verfügbaren Farben weit über das normale Verchromen hinaus. Mit verschiedenfarbigen teiltransparenten Decklacken können Oberflächen in vielen Farbvariationen erzielt werden. Ebenso sind matte Oberflächen möglich.

Durch das Verfahren ist es möglich, Prototypen/Modellen das Aussehen eines hochglanzpolierten Metalls zu geben. Man erreicht ohne kostenintensive Polierarbeiten Oberflächen mit höchster Brillanz.

Nach der Metallisierung im Hochvakuum erfolgt eine Schutzlackierung, um die extrem dünne Aluminiumschicht gegen mechanische oder klimatische Einwirkungen zu schützen.

Folgende Beschichtungsmaterialien kommen zum Einsatz:
Aluminium, Kupfer, Edelstahl, Gold, Silber, Titan



 


 





  aktualisiert am:  29.05.2009