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+ Wasserstrahl-Schneiden

 

Abrasives Wasserstrahl-Schneiden

Mit dem Wasserstrahl lassen sich fast alle Materialien schneiden.
Mit hohem Wasserdruck wird Granatsand in einer Düse beschleunigt und kann dadurch jedes Material durchtrennen.

Das Plattenmaterial liegt lose auf der Maschine und die Schneidköpfe bewegen sich NC-gesteuert über den Verfahrweg von 3 m x 1,50 m.

Die zu schneidenden Teile werden materialsparend an einem externen Programmierrechner optimal verschachtelt.

 

Es kommen Werkstoffe zum Einsatz, die mit anderen Verfahren sehr schlecht oder unwirtschaftlich herzustellen sind. Typische Materialien sind: Titan- und Aluminium-Werkstoffe sowie hitzebeständige Materialien bis 50 mm Dicke.

Werkstoffe wie Glas, Stein, Dichtungen und Schaumstoffe sind eher die Ausnahme, jedoch ohne weiteres mit der gleichen Technologie schneidbar.

 

 



Die beiden Schneidköpfe


Höchste Präzision

Durch das Kaltschneideverfahren entsteht keinerlei Wärmeverzug.
Spannungseinbringung wird durch die berührungslose Bearbeitung vermieden.
Resultat: saubere Schnittkanten ohne Grat und somit keine Nachbearbeitung.

Zwei Schneidköpfe kommen hier gleichzeitig zum Einsatz und verdoppeln somit die Wirtschaftlichkeit. Die Schneidwege sind hier absolut synchron und können bis zu einer Teilgröße von 750 mm Breite eingesetzt werden.

Ein weiterer großer Vorteil ist das mechanische Vorbohren bei Sandwich-Materialien oder sehr sprödem Werkstoff.

 

Sobald die Bohrspindel ihre Arbeit erledigt hat, wechselt sofort der Schneidkopf automatisch an die vorgebohrte Stelle.

Der Einsatz dieser Bohrspindel wird im NC-Programm per Maschinenbefehl definiert. Genauigkeit ist je nach Dicke und Größe des Teiles +/- 0,1 mm.
Ein weiterer Vorteil sind die typischen kleineren Losgrößen.

Da nur minimale Rüstzeiten notwendig sind, hat sich dieses Schneidverfahren mittlerweile in der Materialbearbeitung einen festen Platz gesichert.

 




 





Mit der neuen Wasserstrahlmaschine
läßt sich eine Vielfalt von
Werkstoffen bearbeiten.





  aktualisiert am:  29.05.2009