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+ Laser-Metall-Sintern

 

Durch den Laser wird einkomponentiger metallischer Pulverwerkstoff schichtweise
verschmolzen und ermöglicht somit eine beliebige Formgebung.

Der Hauptvorteil liegt hier in der um vieles kürzeren Durchlaufzeit bedingt durch den Wegfall der NC-Programmierung, der Elektroden und der Funkenerosion. Nach der 3D-Konstruktion kann das Werkstück aus dem 3D-Datensatz nahezu über Nacht gefertigt werden.

 

Vorteile:

Herstellung ohne Werkzeuge

Kurze Durchlaufzeit

Freie Anpassung der Kühlkanäle
an die Kontur

Beliebige Querschnitte und
Formgebung (rund, oval etc.)

Komplexe Geometrien mit
Hinterschneidungen möglich

Kurze Fertigungszyklen bei
Geometrie-Veränderungen

Potentielle Fertigungsmethode
für Kleinserien

Bis zu 30% geringere Zykluszeit
beim Spritzgießen

 


 

 



Werkzeugeinsatz in Hybridbauweise
mit konturnahen Kühlkanälen
zur Reduzierung der Zykluszeit
im Serienwerkzeug


Unser Spektrum

Hybridbauweise

Die Mischbauweise hat sich speziell im Werkzeug- und Formenbau als die schnellste und wirtschaftlichste Lösung erwiesen. Hierbei wird
der Grundkörper frästechnisch vorbearbeitet und anschließend durch Laser-Metall-Sintern
in Hybridbauweise die formgebende Restgeometrie inkl. Kühlkanal aufgebracht.

Die typische Schichtdicke beim Metall-Laser-Sintern beträgt 50 µm. Eine speziell entwickelte
Belichtungsstrategie ermöglicht das verzugsarme Generieren auch von massiven und großvolumigen
Bauteilen. Ein variabler Fokusdurchmesser garantiert trotz der Abbildung feinster Kavitäten einen schnellen Bauteilaufbau. Die
Materialeigenschaften der Bauteile aus der Anlage entsprechen ohne Nachbehandlung dem Originalmaterial vor der Verdüsung.

 

Die generierten, fast 100%ig dichten Bauteile, die in ihren Materialeigenschaften dem Originalwerkstoff in nichts nachstehen, werden schon
vielfach unter Originalbedingungen eingesetzt. Zum Beispiel im allgemeinem Werkzeug- und
Formenbau für Druck- und Spritzgusswerkzeuge, dem Maschinenbau, bei Prototypen
bzw. als Ersatzteile für Maschinen.

Baugröße:

Der Bauraum beträgt 300 x 300 x 280 mm (X, Y, Z)
Die Schichtdicke beim Generieren liegt bei 25 – 100 µm.
Strahldurchmesser 0,2 mm,
Die erreichte Genauigkeit liegt bereits bei ± 50 µm.

Werkstoffe:

Warmarbeitsstahl für das Kunststoffspritzgießen
1.2343 (bzw. CL50WS & CL51WS)

 

 



Werkzeugeinsatz
(Größe: 200 x 220 x 170 mm) in
Hybridbauweise mit konturnahen
Kühlkanälen zur Reduzierung der
Zykluszeit im Serienwerkzeug





  aktualisiert am:  29.05.2009